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Der Entwurf für das Planungszentrum IKN wird aufgrund eines Wettbewerbserfolges der Arbeitsgemeinschaft Ahnsorge/Witt mit RMN Ingenieuren (TGA) und TGP Landschaftsarchitekten BDLA am Standort des alten Wallgraben in Neustadt am Rübenberge realisiert.

Der Baukörper orientiert sich in seiner Ausrichtung an der historischen Wallkante, die dadurch wieder lesbar gemacht wird. Ein Hochpunkt im Blickwinkel von Herzog-Erich-Allee, Bahnhof und Schloss bildet eine städtebauliche Präsenz in Einklang mit der Höhe der Nachbarbauten.

Die beiden auf den Park ausgerichteten Bürotrakte verzahnen den Neubau mit der Grünanlage ‚Leutnantwiese‘ und bilden einen harmonischen Übergang zur zweigeschossigen Einfamilienhaus-Bebauung im Süden. Die Büros sind über eine kommunikative Empfangshalle verbunden, an die ein dritter Trakt als Erweiterung im 2. Bauabschnitt angegliedert werden kann.

Die lichtdurchflutete, doppelgeschossige Halle mit Blick über die Leutnantwiese bietet ein repräsentatives Entrée mit offener Vorfahrt von der Herzog-Erich-Allee und Anbindung an die Innenstadt. Dieser Verbindungsspange angegliedert sind die vertikale Erschliessung durch Aufzug und Treppen, Besprechungsräume, Kommunikationszonen sowie ein Fitnessbereich zur Verbesserung der Kommunikation unter den Mitarbeitern.

Die Büroräume überblicken den offenen Innenhof zum Park und sind in Ihrer Flexibilität auf zukünftige Anforderungen ausgelegt.

Das Materialkonzept basiert auf den langlebigen und mit den Bestandsbauten harmonierenden Baustoffen Sandstein und Glas.

Der Stahlbetonskelettbau wird durch in die Geschossdecken integrierte Geothermie-Rohre klimatisch aktiviert. Sowohl Kühlung als auch Heizung wird zu 100% durch Luft zu Luft Geothermie und Erdsonden abgedeckt.
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