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Unweit vom Spittelmarkt in Berlin arbeiteten wir Anfang letzten Jahres, als die Stadt noch schneebedeckt war, in einem Wohnhaus im Himmel über Berlin.
Die Leipziger Straße zieht sich durch den Bezirk Mitte und verbindet somit viele Knotenpunkte der Stadt. Architekt Christopher Sitzler baute während des Lockdowns seine eigene Wohnung um und integrierte eine prägnante Betonstruktur, die sich durch die komplette Wohnung zieht um dem alten 70/80er Jahre Bau ein neues Gesicht zu geben.

 

Der Beton

 

Die Betonstruktur diente zuvor nur als tragendes Element, nachdem Christopher Sitzler die gesamte 100 Quadratmeter große Wohnung komplett entkernen ließ, wurden die Betonelemente frei gelegt und so als ästhetisches Mittel in die Wohnung integriert.
Die robuste und kalte Struktur des Sichtbetons wirkt zusammen mit der großen prägnanten Küche im Wohnraum, dem Mittelpunkt der Wohnung, wohnlich, warm und einladend.

 

Unsere Arbeiten

 

Wir waren grundlegend bei der Freilegung des Betons beteiligt.
Vor der Renovierung der Wohnung, waren die Wände und Decken tapeziert. Da der Architekt und Eigentümer den Beton als Mittelpunkt und Hauptaugenmerk der Wohnung umsetzen wollte, mussten die Wände und Decken von Gips, Putz, Tapeten, Leim etc. befreit werden. Weiterhin galt es, Ausbrüche und Fehlstellen sanierungstechnisch zu schließen und größere Fehlstellen vorbereitend zu bearbeiten.
Anschließend ging es an die Feinarbeit: Die Retusche und die Reprofilierung um das einheitliche Erscheinungsbild des Betons als Herzstück der Wohnung zu garantieren.

 

Das Besondere an dieser Arbeit war, zum Einen den alten Beton freizulegen und zu sanieren aber ihn eben auch rough aber wohnkonform als Mittelpunkt und besondere Fläche in einem gestalteten Wohnraum sichtbar zu machen und erstrahlen zu lassen:
Eine herausfordernde Aufgabe für SB5ÜNF – unser liebstes Kerngebiet

 

 

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