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Wo früher eine Kaserne stand, arbeitet und lebt heute Berlins Kreativszene. Auf dem Gelände des ehemaligen Königlichen Corps-Bekleidungsamts Lehrter Straße 57 und Kruppstraße 17-18 wurden nicht nur das Büro der renommierten Architekten Sauerbruch Hutton sowie das Atelier der international bekannten Künstlerin Katharina Grosse errichtet – zwischen den Jahren 2013 und 2015 entstand hier noch ein weiterer fünfstöckiger Neubau. 

 

Konzept und Gestaltung

 

Das Haus mit rund 1.900 Quadratmetern und einer Höhe von 21 Metern wurde von einer Baugruppe nach gemeinsamer Planung aus hochwertigen, gut dämmendem Steinen errichtet. Aus statischen Gründen wurde im Sockel und im mittleren Gebäudeteil, der das Treppenhaus aufnimmt, mit Betonwänden gearbeitet.

 

Gestalterisch ist die Gebäudehülle an die sägerau geschalte Sichtbetonfassade des benachbarten Ateliergebäudes von Katharina Grosse angelehnt. Im Innenbereich, insbesondere im Treppenhaus, finden sich ebenfalls Sichtbetonflächen mit einer ausgeprägten Holzmaserung, die stilistisch an die Fassade des Nachbargebäudes nach dem Entwurf der Kreuzberger Architekten Augustin und Frank erinnert.

 

Unsere Arbeiten

 

Das zuständige Rohbauunternehmen erbrachte mit der Herstellung der holzgemaserten Sichtbetonflächen eine herausragende Leistung, sodass mit relativ wenig Aufwand unsererseits und in enger Absprache mit den Rohbauern ein weiterer toller Sichtbetonbau entstanden ist. Unsere Arbeit bestand insbesondere aus der Reprofilierung von Wand- und Deckenbereichen im Innenraum sowie an der Fassade. Ergänzend wurden die Decken im Innenbereich retuschiert und lasiert. 

 

Von der Farbgestaltung ließen sich die Anwohner überraschen: Nach der Philosphie des zuständigen Architekturbüros wurden vor der Fertigstellung keine Fassadenbilder veröffentlicht. Alle Bäume auf dem Grundstück, die jetzt noch stehen, sind erhalten geblieben – ein paar mehr als ursprünglich gedacht.

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