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Das Haus der Architektin Tanja Lincke auf einem ehemaligen Werftgelände der Wasserschutzpolizei der DDR in Berlin-Treptow steht unmittelbar an der Spree, umgeben von wildromantischer Natur, Ruinen und Wegen aus alten Betonplatten. Die Formsprache des Gebäudes ist bewusst auf das Wesentliche reduziert und fügt sich damit in den industriellen Charakter des Geländes ein. Nach den Plänen der Bauherrin und Architektin behielten die Wände aus unverkleidetem Leichtbeton die Optik eines Rohbaus und erhielten dadurch eine unmittelbare, naturbelassene Ausstrahlung.

 

Unsere Arbeiten

 

Die Konstruktion des Gebäudes wurde von der Architektin so geplant, dass sich die einzelnen Gebäudeteile ohne Verblendungen nahtlos zusammenfügen ließen. Von SB5ÜNF wurden daher lediglich kleinere Reparaturen wie Retuschen an Ankerknoten sowie Reprofilierungen an Ausbrüchen vorgenommen, die im Zuge der Ausbauphase entstanden sind.

 

Die unmittelbaren Spuren am Sichtbeton waren nach dem Konzept der Architektin von Anfang an erwünscht. Die Hauptarbeit unseres Sichtbetonteams bestand daher darin, eine geeignete Beschichtung für die Sichtbetonflächen zu finden, die das Material in seiner Natürlichkeit belässt und gleichzeitig widerstandsfähiger gegen Witterung und andere Umwelteinflüsse macht. In Zusammenarbeit mit der FBL Fläming Baustofflabor GmbH wurde eine Beschichtung ausgewählt, die genau diese Voraussetzungen erfüllt: Die Kombination aus Hydrophobierung und Anti-Graffiti-System bietet einen effektiven Schutz für den Sichtbeton, ohne seine natürliche Farbigkeit oder den Alterungsprozess zu beeinflussen.

 

Leistungsumfang

 

Auf diese Weise wurden mehr als 80 Quadratmeter Fläche beschichtet, um den Beton vor Beschädigungen zu schützen, die über Alterungsspuren hinausgehen und von der natürlichen Ausstrahlung der Sichtbetonflächen ablenken würden.

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